Tankinis

Betrachtet man die Entwicklung der Bademode in den vergangenen Jahrzehnten, ging es immer wieder um die gleiche Frage: Wie viel Haut soll und darf eine Frau zeigen? Vor etwa 100 Jahren wurde diese Frage klar nach moralischen Ansichten beantwortet. Heute liegt die Antwort irgendwo zwischen der Figur der Frau und der Bekämpfung vorhandener Schönheitsfehler. Im Laufe der Zeit wurde die Bademode den Bedürfnissen der Frauen angepasst und um zahlreiche Modelle erweitert.

Vom Bikini zum Tankini

In einem Tankini wirken Damen am Strand ungemein angezogen

Ein besonders schönes Modell ist der Tankini. Den Namen hat der Bikini-Nachfolger seinem Schnitt zu verdanken. Das Oberteil ist ähnlich wie ein Unterhemd, im Englischen auch Tank Top genannt, geschnitten. Das Unterteil ist ein normaler Bikini-Slip. Die modische Kombination aus Tank Top und Bikini-Slip erhielt also den Namen Tankini und blickt eigentlich auf eine ganz besondere Problematik zurück. So mancher Frau war es aufgrund ungeliebter Bauchpolster und Schwangerschaftsstreifen nämlich nicht möglich, ihre weiblichen Reize durch Tragen eines Bikinis zu zeigen. Was fehlte, war eine Alternative, die figürliche Mängel am Badestrand geschickt kaschieren konnte. Zunächst wurden Bikini-Hosen mit verstärkter Bauchpartie entwickelt. Doch erst die Entwicklung des Bade-Tank Tops machte die "neue Bademode" perfekt.

Der Erfolg der Tankinis

Natürlich wäre es unvorteilhaft, wenn die trendigen Tankinis nur von einer bestimmten Zielgruppe tragbar wären oder getragen würden. Damit der Zweiteiler sprichwörtlich nicht aus der Mode kommt, werden sowohl schlanke als auch fülligere Damen angesprochen. Durch den modischen, engen Schnitt unterstreicht er die Figur jeder Frau. Die Kaschierung einzelner Pölsterchen ist ein angenehmer Nebeneffekt. Das macht ihn zum Favoriten für Frauen, die sich nicht so gern präsentieren. Da auch das Oberteil nicht immer eng anliegen muss, sondern häufig eher wie ein Kleidchen wirkt, lassen sich so auch die einen oder anderen unerwünschten Kurven verbergen. Der Erfolg des Tankinis liegt also in erster Linie darin, dass er die Attraktivität jeder Dame hervorhebt.

Material, Farben, Formen

Tankinis sind gut, um die Figur zu kaschieren

Tankinis bieten heute eine schöne und originelle Abwechslung im Strandbild. Tankini sind stilvoll und eine elegante Badebekleidung. Der modische Zweiteiler bietet Abwechslung zum badeanzug, zu freizügigen Bikinis und den hippen Monokinis. Sie werden in wunderschönen Farben oder auch einfarbig angeboten und lassen viel Raum für fantasievolle Details in der Wahl des Stoffes und der Details. Ob gepolstert, mit Trägern oder trägerlos, es findet sich immer ein passender Tankini für jeden Geschmack. An Mustern und Stoffen ist alles erlaubt, was gefällt, Blumenmuster, freche Netz-Oberteile, flatternde seidige Stoffe oder einfach nur eng anliegendes Material mit etwas Muster oder Strass sind bei Tankinis erlaubt und beliebt.

Leichte, luftige Stoffe lassen immer noch genug Sonne auf die Haut scheinen, sodass auch mit Tankinis ein Sonnenbad möglich ist. Ein Tankini ist vor allem für Frauen eine Alternative, die nicht so viel Haut zeigen und dennoch gut aussehen wollen.

Tankini-Oberteile sind eng anliegend oder leicht umwehend. Ihre träger können in einem Neckholder enden oder über die Schultern führen. Die Höschen sind klassische Triangel-Bikinihöschen, Panties, Röckchen oder sogar Tangas. Es ist im Prinzip alles möglich.