Badeanzüge

Badeanzüge sind die Klassiker der Bademode. Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts tragen die Menschen Badeanzüge. Was heute ausschließlich der Frau vorbehalten ist, blieb bis zum 2. Weltkrieg auch durchaus bewährte Badekleidung für den Mann. Wichtig war es in den Anfängen dieser Modebewegung für die warmen Tage des Jahres, dass die Schnitte möglichst großzügig und bequem ausfielen, schließlich lag den Geschlechtern hauptsächlich daran, ihre Blöße zu bedecken und gleichzeitig nicht zu viel Stoff beim Baden auf dem Körper zu tragen. Dieser sog sich sonst zu stark voll Wasser und sorgte für Schwierigkeiten beim Schwimmen und Plantschen. Zwar gab es erste Ansätze von Zweiteilern, jedoch boten die den Blick frei auf zu viel Haut und galten daher lange als zu anzüglich. Diese Ansicht hat sich heute zwar grundlegend verändert, doch noch immer haben Badeanzüge ihre Vorteile gegenüber Bikinis und Co. Sie verrutschen weniger und sind daher für den Badesport ideal, außerdem können sie das eine oder andere Kilo zu viel wunderbar kaschieren.

Badeanzüge: Auf den richtigen Schnitt kommt es an

Schöner Badeanzug

Es gibt heute kaum eine Frau, die in ihrem Schrank keinen Badeanzug hätte. Die praktischen Einteiler schmeicheln der Figur, sie bieten den perfekten Halt und sind bequem zum Tragen. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Schnitte, vom Neckholder über den Bandeau Badeanzug bis hin zum Push-up. Die Auswahl des neuen Lieblingsstücks sollte sich dabei nicht nur nach den aktuellen Trends richten, sondern zur eigenen Figur passen. Damen mit einer üppigeren Brust können hier zum Beispiel zum Badeanzug mit eingearbeiteten Bügeln greifen. Die unterstützen den Busen und geben ihm außerdem eine schöne Form. Push-ups hingegen schenken da mehr Üppigkeit, wo wenig Brust vorhanden ist und rücken diese geschickt ins rechte Licht.

Doch nicht nur im Brustbereich gibt es hinsichtlich der Schnitte einige grundlegende Unterschiede. Auch am Bauch darf das gute Stück mal komplett geschlossen, mal lediglich in der Mitte über dem Bauchnabel mit einem Stoffband versehen sein. Letzteres rückt die schmale Bauchpartie ins rechte Licht. Etwas mehr kaschiert allerdings ein geschlossenes Model aus einem besonders weichen Stretch. Was im Bauchbereich mehr Stoff ist, das kann bei Po und Oberschenkel zu einem gegensätzlichen optischen Ergebnis führen. Zu tief geschlossene Badeanzüge mit einem leichten Bein setzen den Blickpunkt auf die Rundungen. Wer das verhindern möchte und das Bein optisch strecken mag, der wählt am besten einen hohen Beinausschnitt.

Badeanzüge in vielen Mustern und Farben sorgen für Abwechslung

Klassischer Schwimmanzug

Auch in der Bademode gibt es ständig neue Trends. Um auf Nummer Sicher zu gehen eigenen sich schwarze, graue oder blaue Modelle in Unifarben. Ein Ausgestellter Brustbereich, zarte Spitze am Saum oder Schleifen-Bändchen über der Hüfte sorgen für verspielte Momente. Daneben setzen sich aber auch immer mehr farbige Modelle in ausgefallenen Mustern durch. Damit fällt das neue Lieblingsstück sofort ins Auge. Tupfen sind, genau wie Streifen und Blumen, ein Dauerbrenner bei den Badeanzügen. Bei einer sehr zierlichen Figur dürfen es ruhig große Applikationen sein in allen Farben des Regenbogens. Bei weiblichen Rundungen empfiehlt es sich hingegen, eher dezente Mustern zu wählen. Optimal sind Längsstreifen über der Körpermitte die sich von der Hüpfte hoch bis zur Brust spannen. Diese machen den Bauch schön schlank und haben, dank eingearbeitetem Stoff, eine stützende Funktion. Die Stoffe sind heute ohnehin alle synthetisch hergestellt und bestehen in der Regel aus Microfaser. Die trocknet schnell, fühlt sich angenehm an schmiegt sich wie eine zweite Haut an den Körper. So kann die Badesaison starten.